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Bürgerreise nach Tours, in die Touraine und Normandie vom 29. Mai bis 06. Juni 2026

Unsere Reisegruppe vor der Kathedrale von Amiens
Fotos: HWG

Nach vier Jahren wurde endlich wieder eine Frankreichfahrt angeboten. Das Interesse daran war so groß, dass die Reise schon innerhalb eines Tages ausgebucht war. Mehrere Interessenten konnten nicht berücksichtigt werden und landeten auf der Warteliste. Deshalb versuchen wir schon im kommenden Jahr, eine ähnliche Reise durchzuführen. Damit erhalten auch diejenigen, die jetzt auf der Warteliste stehen, eine Möglichkeit mitzufahren.

Freitag, 29. Mai

Um 8 Uhr fuhren wir mit dem Reisebus der Firma Ruhrbus von der Westenergie Sporthalle am Südbad ab. Unser Ziel war die Stadt Amiens, die Hauptstadt des französischen Departements Somme und die Partnerstadt von Darlington, also unsere „Cousinenstadt“.

Die Fahrt verlief ohne Stau, so dass wir rechtzeitig in unserem Hotel einchecken konnten. Für 16.00 Uhr war nämlich schon unser erster Programmpunkt geplant. Da die Stadt Amiens uns am Freitagnachmittag keine Rathausbesichtigung mehr anbieten konnte, hatte sie eine Fremdenführerin beauftragt, uns die Kathedrale von Amiens zu zeigen.

Wir warteten auf sie im Schatten des Vorplatzes der Kathedrale. Es war nämlich genauso heiß wie in Deutschland – das Thermometer zeigte 32 Grad! Von ihren Ausführungen auf Französisch konnten wir leider nicht viel verstehen. Wir hofften darauf, dass unser französischer Reiseleiter uns nochmals durch die Kathedrale führen und uns auf Deutsch alles Notwendige erklären würde.

Bis zum Abendessen im Hotel hatte jeder Zeit, um durch die Stadt zu bummeln oder einen Kaffee zu trinken.

Samstag, 30. Mai

Nach dem Frühstück lernten wir unseren Reiseleiter Bertrand kennen. Wir checkten die Audiogeräte, und dann konnte der Stadtrundgang beginnen.

Bertrand war sehr ambitioniert und brillierte mit unheimlich viel Detailwissen. Er wollte uns tatsächlich nochmals durch die Kathedrale führen. Er sprach ein sehr gehobenes, manchmal kompliziertes, aber letztlich gut verständliches Deutsch. Er lieferte uns viele Informationen zur Kathedrale, die wir am Tag zuvor nicht mitbekommen hatten oder die gar nicht erwähnt wurden.

Die Kathedrale Notre-Dame d’Amiens gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Sie ist der größte mittelalterliche Kirchenbau Frankreichs. Man sagt, ihr Volumen ist doppelt so groß wie das Volumen von Notre-Dame de Paris. In der Krypta soll das Haupt des Heiligen Johannes des Täufers aufbewahrt werden.

Während des anschließenden Rundgangs durch Amiens Altstadt sahen wir mittelalterliche Fachwerkhäuser ebenso wie Renaissance-Paläste.

Gerhard Ribbrock entdeckte auf dem Platz „Square Jules Bocquet“ vor dem Palais de Justice eine Skulptur, die die Partnerstadt Dortmund der Stadt Amiens in den 1980er Jahren zu einem Partnerschaftsjubiläum geschenkt hat.

Am Nachmittag brachte uns unser Bus zu den Hortillonnages, einer besonderen Attraktion in Amiens. Die Hortillonnages sind ein Feuchtgebiet, das von Kanälen durchzogen ist und seit dem Mittelalter die Einwohner Amiens mit Obst und Gemüse versorgte. Noch heute sind die Parzellen im Privatbesitz. Zurzeit nutzen noch etwa zehn Gärtner das Land zum Gemüseanbau. Auf weiteren Flächen steht ein Wochenend- oder Ferienhaus. Sie dienen als Zweitwohnsitz, und die Bewohner haben vor allem Blumen und Stauden gepflanzt und Rasenflächen angelegt.

Wir teilten unsere Reisegruppe auf drei Boote auf und konnten eine wunderschöne Bootsfahrt auf den stillen Kanälen genießen. Durch das Schilf am Ufer schwammen Haubentaucher und Wasserhühner. Auch Seerosen mit ihren gelben Blüten konnten wir bewundern. Immer wieder kamen wir an schön gestalteten Ziergärten vorbei. Hier ließ sich die Hitze gut aushalten.

Das Abendessen gab es wieder im Hotel.

Sonntag, 31. Mai

Wir reisten weiter in Richtung Normandie, fuhren über die beeindruckende Schrägseilbrücke „Pont de Normandie“ und genossen die spektakuläre Aussicht.

In Honfleur konnten wir einen Spaziergang am malerischen Hafen unternehmen und uns in einem der vielen Cafés entspannen. Später führte uns Bertrand durch die schöne Altstadt mit den Fachwerkhäusern und den ehemaligen Salzspeichern, die im 17. Jahrhundert Platz für 10.000 t Salz boten.

Bertrand zeigte uns die Überreste der alten Befestigungsanlage und die Kirche Sainte Catherine, die größte Holzkirche Frankreichs. Das Dach des Kirchenschiffs besteht aus zwei Holzrümpfen, wie sie tatsächlich für Schiffe gebaut wurden.

Dann ging es weiter nach Caen. Hier checkten wir in unserem Hotel ein und aßen zu Abend. Das Hotel lag etwas außerhalb des Stadtzentrums. Einige Mitreisende fuhren auf eigene Faust mit der Straßenbahn in die Altstadt und verbrachten den weiteren Abend am Fuße der imponierenden Festung von Caen.

Montag, 1. Juni

Bevor wir weiter in Richtung des Loire-Tals reisten, besuchten wir noch das Musée du Débarquement in Arromanches-les-Bains. Es dokumentiert die Operation Overlord, auch bekannt als Landung in der Normandie, die Landung alliierter Truppen im Zweiten Weltkrieg am 6. Juni 1944, dem „D-Day“.  Das Museum befindet sich im Zentrum des Ortes.

Vom Dach des Gebäudes aus kann man im Meer die Überreste des künstlichen Hafens von Arromanches erkennen, der während der Invasion eine wichtige Rolle gespielt hat. Er war trotz eines Tidenhubs von rund acht Metern durchgehend operabel und bildete eine Basis für den alliierten Nachschub. Drei Landungsbrücken ermöglichten die gleichzeitige Entladung einer Vielzahl von Schiffen.

 

Bertrand empfahl uns dringend einen „unbedingt empfehlenswerten“ Programmpunkt in Caen: die Festungsanlage, die von Wilhelm dem Eroberer angelegt worden war. Also fuhren wir nochmal nach Caen zurück.

Wilhelm der Eroberer ließ die riesige Festungsanlage von Caen erbauen. Wilhelm hat Mathilde von Flandern geheiratet, obwohl der Papst das missbilligt hat, – wahrscheinlich weil die beiden zu nahe verwandt waren. Um Reue zu zeigen und den Papst zu besänftigen, verpflichtete Wilhelm sich, ein Männer- und ein Frauenkloster innerhalb der Festung Caen zu bauen. In St. Etienne, der Männerabtei, wurde er begraben. Sein Grab wurde jedoch zerstört und seine Gebeine gingen verloren. Wilhelms Grabstein ist aber bis heute in der Klosterkirche zu besichtigen. Die Männerabtei ist heute das Rathaus von Caen.

Nach dem Rundgang durch die Festung legten wir eine Mittagspause in der pittoresken Altstadt von Caen ein und setzten die Fahrt nach Tours fort.

Wir aßen in unserem Hotel zu Abend.

Dienstag, 2. Juni

Heute verabschiedete sich unser Busfahrer Volker von uns und stellte uns seinen Kollegen Lukas vor, der uns genauso sicher und souverän in den nächsten Tagen durch Frankreich fahren sollte.

Das heutige Programm begann mit der Besichtigung des imposanten Rathauses von Tours. Das im Jahr 1904 errichtete Gebäude ist ein Musterbeispiel der Beaux-Arts-Architektur. Beaux Arts ist eine vor allem in Frankreich entwickelte Variante des Klassizismus mit mehr dekorativen und repräsentativen Elementen. Die Pläne des Rathauses wurden von Victor Laloux entworfen –  demselben Architekten, der den Pariser Gare d’Orsay (heute Musée d’Orsay) und auch den Tourainer Bahnhof schuf. Marie-Bernard Amirault-Deiss, Leiterin der Abteilung für regionale Entwicklung, Férielle Boukhtouchen, die Stellvertreterin des Oberbürgermeisters und Anette als Dolmetscherin führten uns durch das beeindruckende Gebäude.

Danach empfing uns der Oberbürgermeister der Stadt, Emmanuel Denis, in der Vorhalle des Rathauses mit einer kurzen Begrüßungsrede. Gerhard Ribbrock bedankte sich im Namen des Vereins und überreichte dem Oberbürgermeister, Frau Amirault-Deiss und Frau Boukhtouchen kleine Geschenke. Bei dem anschließenden Umtrunk  gab es ein freudiges Wiedersehen mit französischen Freunden aus dem Deutsch-Französischen Zentrum der Touraine (CFAT).

Wir teilten uns in drei Gruppen ein. Diejenigen, die die Stadt Tours schon kannten, besichtigten die Oper von Tours, die beiden anderen Gruppen begaben sich mit Marie-Françoise und Anette auf einen Stadtrundgang.

Unser Spaziergang mit Anette führte uns vom Rathaus zunächst in den Park des Musée des Beaux-Arts, dem ehemaligen Bischofspalast. Wir bewunderten die gewaltige Libanesische Zeder, gepflanzt im Jahr 1804. Der ruhige Garten bot uns einen schönen Platz für eine erste Kaffeepause, abseits des städtischen Treibens.

Nur wenige Schritte entfernt erhebt sich die majestätische Kathedrale Saint-Gatien. Der Bau zog sich vom 13. bis zum 16. Jahrhundert hin, wodurch sich Früh-, Hoch- und Spätgotik sowie erste Renaissance-Einflüsse miteinander verbinden. Sehenswert sind die farbenprächtigen Glasfenster und die reich gestaltete spätgotische Westfassade mit ihren beiden Türmen.

Auf der Rückseite des ehemaligen Bischofspalastes befindet sich der sogenannte Balkon des Bischofs. Von hier aus bot sich dem Bischof einst ein repräsentativer Blick auf die Kathedrale und kirchliche Besitzungen.

Wir gingen weiter durch die Altstadt zu den erhaltenen Abschnitten der mittelalterlichen Stadtmauer. Diese erinnern daran, dass Tours über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende befestigte Stadt an der Loire war. Einige Mauerreste sind in spätere Gebäude integriert worden.

Dann zeigte uns Anette die versteckte Passage du Cœur Navré. Die sehr enge, dunkle Gasse zählt zu den malerischsten Orten der Altstadt. Ihr Name („Passage des betrübten Herzens“) geht möglicherweise darauf zurück, dass früher Verurteilte durch diese Gasse zum Place Plumereau geführt wurden, wo das Urteil vollstreckt wurde.

Von der Passage du Cœur Navré aus gelangten wir in das Viertel der mittelalterlichen Fachwerkhäuser rund um die Place Plumereau. Dort laden zahlreiche Cafés und Restaurants dazu ein.

Der Weg führte uns weiter zur Basilika Saint-Martin de Tours. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts über dem Grab des Heiligen Martin errichtet. Die Basilika mit ihrer charakteristischen Kuppel ist bis heute ein wichtiger Pilgerort.

 

Wir ließen unseren Rundgang in einem Bistro an der Einkaufsstraße Rue de Commerce ausklingen.

Unsere französischen Freunde luden uns zu einem leckeren gemeinsamen Abendessen in das Restaurant „Le Buré ein. Die Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Tours, Frau Soulas, und Frau Lebret, Direktorin des CFAT, hielten kleine Ansprachen und Gerhard Ribbrock überreichte Frau Lebret einen Regenschirm mit Mülheimer Motiven, was sehr gut ankam. An diesem Abend nutzten wir die Gelegenheit, uns mit den Franzosen auszutauschen und die Freundschaft zu vertiefen.

Mittwoch, 3. Juni

Unser erstes Ziel war das Loire-Schloss Langeais, 20 km von Tours entfernt. Es liegt mitten in der Stadt Langeais.

Über eine Zugbrücke gelangt man in den Innenhof. Von der ursprünglichen Festung stehen heute noch Reste des steinernen Donjon, eines mittelalterlichen Wohnturms, der zugleich Wehrturm war. Das neue Schloss mit seinen drei mächtigen Rundtürmen entstand 1465 unterhalb der Festung. Die kostbarsten Stücke der Sammlung im Inneren des Schlosses sind neben Gemälden und Skulpturen die zeitgenössischen Wandbehänge.

 

Als Nächstes fuhren wir das Dorf Candes-St-Martin an, das zu den „Plus Beaux Villages de France“ gehört.

Es hat nur 180 Einwohner und liegt an der Mündung der Vienne in die Loire. Die alten Hausfassaden bestehen aus hellem Kalktuff, und von den Balkonen ranken blühende Pflanzen. Martin von Tours gründete hier eine Kirche. Heute heißt die Stiftskirche „Saint-Martin de Candes“. Sie scheint als Wallfahrtskirche konzipiert worden zu sein, obwohl sie keine bekannten Reliquien des hl. Martin besitzt. Bischof Martin starb im Alter von 81 Jahren auf einer Visite hier in Candes, einer Stadt seines Bistums. Sein Leichnam wurde allerdings damals von Leuten aus Tours entführt und am 11. November im Jahr 397 in Tours beigesetzt. Gegenüber der Kirche an dem Loireufer ist ein kleiner Rosengarten angelegt worden. Die Namen aller Rosenstöcke haben einen Bezug zur Musik — zu Komponisten, Sängern oder auch Musikstilen.

 

Anstelle von St. Cyr-en-Bourg besuchten wir dann den Ort Tourquant, an dessen Hang sich ein Höhlenkomplex befindet.

In den ehemaligen in den Tuffstein gehauenen  Höhlenwohnungen, die sich über mehrere Stockwerke erstreckten, präsentieren jetzt Galerien und Kunsthandwerkstätten ihre Waren. Der Spaziergang an dem Höhlenkomplex bietet interessante Anblicke.

Donnerstag, 4. Juni

Heute standen drei Besichtigungen auf dem Programm. Als erstes besichtigten wir das Balzac-Museum im Château de Saché.  Das Schloss war ursprünglich ein Wohnhaus der Renaissance und wurde später von seinem damaligen Besitzer, Jean Margonne, umgebaut und dem Zeitgeschmack des 19. Jahrhunderts angepasst.  Der berühmte französische Schriftsteller Honoré de Balzac, der in in Tours geboren wurde, besuchte Margonne, einen Freund seiner Eltern, regelmäßig in dessen Schloss. Es war sein wichtiger Rückzugsort vom Leben in Paris. Hier konnte er seinen vielen Gläubigern entkommen und  in Ruhe arbeiten. Die Möbel und Gegenstände des Schlosses erinnern an die Wohnräume, die in Balzacs „Menschliche Komödie“ beschrieben sind. Ausgestellt sind auch Manuskripte und Bücher Balzacs. Der Saal der Druckerei ist dem Berufsbild des Druckers gewidmet. Balzac übte diesen Beruf zwei Jahre lang aus. Er hatte in seinem Unternehmen sechsunddreißig Arbeiter beschäftigt.

Nach einer kleinen Mittagspause besichtigten wir das Wasserschloss Château Azay-le-Rideau, eines der bekanntesten und schönsten Schlösser der Loire-Region. Es steht in dem aufgestauten Fluss Indre, einem Nebenfluss der Loire. Die ursprüngliche Festung diente über Jahrhunderte als Schutz für die Flussdurchfahrt. Das Schloss wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und mit  kostbaren Möbeln, Gemälden und Wandteppichen des 16. und 17. Jahrhunderts eingerichtet. Wir hatten Glück, dass es nach der Mittagspause aufgehört hatte zu regnen. So konnten wir trockenen Fußes um das gesamte Schloss spazieren und es vom Englischen Garten aus bewundern.

Anschließend fuhren wir zum Chateau de Loches. Es liegt auf einem Felsplateau am linken Ufer der Indre oberhalb der Stadt Loches.

Die aus drei Gebäudekomplexen bestehende Anlage, darunter einer der ältesten Donjons Frankreichs, zählt zu den besterhaltenen europäischen Architekturensembles des Mittelalters. Die Schlossanlage ist von einer fast zwei Kilometer langen Ringmauer umgeben. Es ist schon beeindruckend, wenn man um die Mauer herumläuft und von unten auf die trutzigen hohen Mauern schaut.  Durch das Hauptportal des Alten Logis betritt man den Saal Karls VII. Dort ist eine Kopie der Handschrift zu sehen, die den Prozess gegen Jeanne d’Arc 1431 in Rouen protokolliert.

In einem Restaurant in Tours, nicht weit entfernt von unserem Hotel,  gab es später ein leckeres Abendessen.

Freitag, 5. Juni

Heute verließen wir die Stadt Tours mit gepackten Koffern und begaben uns auf die Fahrt zur letzten Übernachtung in Troyes.

Unterwegs besichtigten wir das Château Royal de Blois. Es steht auf einem Bergsporn am rechten Ufer der Loire in der französischen Stadt Blois im Département Loire-et-Cher. Weil es unter den französischen Herrscherhäusern Valois und Orléans von 1498 bis 1589 Residenz der französischen Könige war und Bauwerke aus vier Epochen in einer Anlage vereint, ist es eines der bekanntesten Loireschlösser. Wir betraten das Schloss von der Hofseite aus über eine große offene Wendeltreppe.

Der eindrucksvollste Raum in dem ältesten Teil des Schlosses ist der Ständesaal aus dem frühen 13. Jahrhundert. Er ist der älteste profane gotische Saal in Frankreich. Hier gewährten die Grafen von Blois Audienzen, veranstalteten Feste und nahmen Ehrenbezeugungen entgegen. Der Saal misst 30 mal 18 Meter und ist wegen seiner Größe in zwei nebeneinander liegende Schiffe geteilt. Unser Reiseleiter Bertrand lief heute zur Höchstform auf. Er führte in einem Schlosssaal gemeinsam mit Monika Focks einen höfischen Tanz aus der Renaissancezeit vor, sehr eindrucksvoll!

Anschließend fuhren wir nach Troyes, checkten im Hotel ein und bekamen in einem Restaurant in der Innenstadt ein gutes Abendessen serviert. Gerhard verabschiedete hier unseren Reiseleiter Bertrand und bedankte sich bei ihm für dessen Betreuung und die sehr qualifizierten Führungen. Als Dankeschön überreichte er ihm unter anderem ein Büchlein mit einer Beschreibung des Rathauses der Stadt Tours in deutscher Sprache. Darüber freute sich Bertrand riesig; denn das fehlte ihm noch in seiner umfangreichen Bibliothek.

Samstag, 6. Juni

Wir traten jetzt endgültig die Rückfahrt an und erreichten gegen 16 Uhr die Stadt Mülheim.

Es war insgesamt eine harmonische und erlebnisreiche Bürgerfahrt. Vielen Dank an das gesamte Team, das für die Planung und Durchführung verantwortlich war.

 

Text:  Marlies Wilkes
Fotos: MW, USch, HWG