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Frankreichreise 2022

By Mai 29, 2022Juni 15th, 2022No Comments
Auf der Rathaustreppe in Tours am 18.05.2022 anläßlich des Galadinner zum 60 jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Tours – Mülheim an der Ruhr
Foto: Hans-Werner Gross

Die diesjährige Frankreichreise vom 15.05. – 23.05.2022 führte uns in die 3 französischen Regionen Normandie, Touraine und Burgund.

Die Abfahrt fand am frühen Sonntag Morgen mit Hafermann – Reisen statt. Treffpunkt war die Westenergie – Sporthalle / Südbad. OBB Marc Buchholz wünschte uns eine gute Reise und bildete mit dem GF des FÖV Dieter Flohr das Abschiedskommittee. Und das um 6:30 Uhr in der Frühe!

Den 1. Tag verbrachten wir in Rouen.

Rouen hat ca. 110.000 Einwohner und ist Sitz der Präfektur des Departements Seine-Maritime der Region Normandie und des Erzbistums Rouen. Rouen liegt an der Seine-Mündung ca. 80 km landeinwärts vom Ärmelkanal. Die Kathedrale Notre-Dame de l´Assomption war Krönungsort und Grablege der normannischen Herzöge und zählt zu den bedeutenden Kirchenbauten Frankreichs im gotischen Stil. (Baubeginn ca. 1180- Fertigstellung ca. 1450)

Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg während der deutschen Besetzung erheblich durch allierte Luftangriffe zerstört. Nach Kriegsende wurden Brücken und Bahnhof bis 1955 wieder hergestellt. Die Innenstadt – ein heutiges Kleinod – wurde nach den Plänen von Jacques Grebers wieder aufgebaut.

 

Am 2. Tag besuchten wir die Orte Honfleur und Etretat.

Honfleur liegt am südlichen Ufer der Seine-Mündung in den  Ärmelkanal. Im 19. Jahrhundert wurde Honfleur zum Zentrum künstlerischer Aktivitäten.

Etretat ist bekannt für seine außergewöhnlichen Felsformationen aus weißer Kreide und Feuerstein, die den Ort von beiden Seiten einrahmen. Etretat liegt direkt am Ärmelkanal zwischen Dieppe und Le Havre. Hier kommt alles frisch aus dem Meer direkt auf den Tisch.

 

Am Abend besuchten wir das älteste Restaurant Frankreichs,  La Couronne, es liegt genau gegenüber dem Monument, das an die Verbrennung Jeanne D´Arcs 1431 erinnern soll.

 

 

 

Am 3. Tag die Weiterfahrt über Chartes nach Tours. Die Kathedrale Notre-Dame von Chartres ist das „Urbild“ der hochgotischen Kathredale.  Die Kathedrale ist der Sitz des Bischofs des römisch-katholischen Bistums Chartres.

Am 4. Tag besichtigten wir die Abtei Fontevraud in Fontevraud-L´Abbaye.

Die Abbaye Royale Notre-Dame de Fontevraud, eine königliche Abtei, war ein gemischtes Kloster, das um das Jahr 1100 von Robert von Arbrissel unter Mitwirkung der Hersendis von Champagne gegründet wurde

 

 

Abends am 4. Tag wurde das Rathaus in Tours besichtigt. Highlight danach war das Gala-Dinner im Hochzeitssaal anläßlich des 60-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Tours – Mülheim an der Ruhr. Eine Einladung von Bürgermeister Emmanuel Denis haben alle Reiseteilnehmer persönlich erhalten.

„Verstärkung“ aus Mülheim erhielt unsere Gruppe durch Oberbürgermeister Marc Buchholz und Dr. Claudia Roos, die den offiziellen Teil der Veranstaltung mit gestalteten. Es fanden tagsüber schon bilaterale Gespräche auf kommunaler Ebene statt.

 

Titel

Die gute Vorarbeit unseres Vereins hat Oberbürgermeister Marc Buchholz mit einem Dankesschreiben gewürdigt.

Der 5. Tag vormittags stand für Treffen mit den französischen Freunden in Tours zur Verfügung. Es wurden 2 Schwerpunkte angeboten:

Ein allgemeiner Standrundgang mit den Sehenswürdigkeiten und Geschichten rund um Tours. Der weitere Schwerpunkt war eine intensive Führung mit sehr viel Hintergrund über die Kathedrale Tours.  Sie ist den 1. Bischof von Tours dem hl. Gatianus geweiht und heute noch Sitz des Erzbischofs von Tours.

Nachmittags sind wir dann ins 80 km entfernte Saumur gefahren und haben das Schloss Saumur besichtigt.

Saumur ist Zentrum eines Weinbaugebietes mit Wein- und Sektkellereien. Saumur ist auch führend in der Produktion  und Weiterverarbeitung von Champignons. Auch der Gartenbau sowie die Rosenproduktion spielen ein große Rolle,

Der 6. Tag war den Schlössern der Loire gewidmet. Vormittags fuhren wir zum 45 km  entfernten Schloss Chaumont. Schloss Chaumont liegt südwestlich der Stadt Blois in der französischen Gemeinde Chaumont-sur-Loire im Département Loire-et-Cher in der Region Centre-Val de Loire. Auf einer steilen Böschung hoch über der Loire bildet es die Kulisse für das Dorf, dessen Häuser in einer langen Reihe das Flussufer säumen.

Angelegt wurde der Park als Englischer Landschaftsgarten, wellig und mit von gewundenen Wegen umgebenden Rasenflächen, mit vereinzelten oder in Gruppen stehenden Bäumen – Zedern, Sequoias oder heimischem Bewuchs. Freiräume zwischen Bäumen und Baumgruppen sorgen für optische Achsen zu den Hauptattraktionen: Wald, Loiretal und vor allem das Schloss.

Seit 1992 präsentieren sich im Rahmen der „Internationale Gartenschau von Chaumont“ alljährlich von Mitte Juni bis Mitte Oktober rund 30 Landschaftsgärtner aus verschiedenen Ländern mit ihren Entwürfen

 

 

 

Das Schloss Amboise (französisch Château dʼAmboise) steht in der mittelfranzösischen Kleinstadt Amboise im Département Indre-et-Loire der Region Centre-Val de Loire. Das über der Stadt und der Loire auf einem Felsplateau errichtete Schloss zählt kulturhistorisch zu den wichtigsten Schlössern der Loire und war im 15. und 16. Jahrhundert häufig königliche Residenz. Es steht seit 1840 als klassifiziertes Monument historique unter Denkmalschutz

Am  7. Tag war die letzte Etappe Dijon mit Zwischenstop. Nach ca. 300 km sind wir mittags in Noyers-sur-Seine eingetroffen. Im Dorf leben ca. 600 Einwohner. Es gehört zum Arrondissement Avallon und zum Kanton Chablis. Die Gemeinde am Fluss Serein mit ihrer gut erhaltenen mittelalterlichen Burg gilt als eine der schönsten in Burgund und wurde in die Liste der schönsten Dörfer Frankreichs aufgenommen.

Hier sind wir dann in kleinen Gruppen ins typische französische Landleben eingetaucht.

Danach ging es auf direktem Weg nach Dijon.

Am letzten Tag vor der Abreise hatten wir Zeit um Dijon zu erkunden. Dijon beherbergt eine Kathedrale, ein Weinmuseum, ein Universität und ist Handelszentrum für Senf und Wein aus Burgund.

Das Kunstmuseum ist eines der ältesten Museen von Frankreich. Es beherbergt Kunstwerke aus altägyptischer Zeit bis zum 20. Jahrhundert und ist im ehemaligen Palast der Herzöge von Burgund untergebrach

Dijon ist Ausgangspunkt des Canal de Bourgogne, der fast ausschließlich in der französischen Region Bourgogne-Franche-Comté verläuft. Mit seiner Länge von 243 Kilometern verbindet er die Yonne mit der Saône und damit über weitere, anschließende Flüsse und Kanäle den Atlantik mit dem Mittelmeer.